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Aufruf der UNI:
Stop der wirtschaftlichen Gewalt gegen Frauen!
Der Gewalt gegen Frauen in
wirtschaftlichen und anderen Bereichen muss Einhalt geboten werden -
lautete der Aufruf, der auf der Eröffnung zur ersten
UNI-Weltfrauenkonferenz im Estrel Convention Center in Berlin erfolgte.
"Wir müssen im Kampf gegen die Wirtschaftsgewalt, der Frauen in
allen Sektoren ausgesetzt sind, eine Führungsstellung einnehmen",
erklärte die Vorsitzende der Konferenz, Barbara Easterling, USA.
"Die Frauen sind die ersten, die belästigt werden, die ersten, denen
man Bildung und Ausbildung versagt, die ersten, die entlassen werden,
jedoch die letzten, die beruflich weiterkommen."
Sie verlangte eine weltweite Verstärkung der Organisierung der Frauen,
sowie Kampagnen, die den Frauen weltweit eine Gleichstellung in der
Internet-Technologie, in E-Commerce, den Telekommunikationen, der
Softwareentwicklung, der High-Tech-Industrie und anderen
Beschäftigungs-Wachstumsbereichen ermöglichen.
"Gemeinsam und durch gegenseitige Unterstützung werden wir den
Frauen helfen, ihr Schicksal am Arbeitsplatz dank neu gewonnener Kraft
selbst in die Hand zu nehmen."
Diese Konferenz wird zwei Tage dauern und unter anderem auch verstärkte
Maßnahmen gegen den Menschenhandel mit Frauen und Kindern fordern.
Jedes Jahr sind 700'000 bis zwei Millionen Frauen und Mädchen Opfer von
Menschenhandel.
"Diese höchst bedauerlichen und abscheulichen Praktiken werden von
vielen Strafvollzugsbehörden als das am stärksten expandierende
kriminelle Geschäft bezeichnet", so Barbara.
Im Rahmen zahlreicher Gewerkschaftskampagnen werden auch andere Formen der
Gewalt gegen Frauen herausgestellt und bekämpft.
"Unser Ziel ist einfach: wir wollen das Übel an der Wurzel packen,
das heißt, den Missbrauchs-Zyklus, mit dem Tausende von Frauen jeden Tag
konfrontiert sind, aufbrechen", erklärte Barbara Easterling, die
morgen zu der ersten Vorsitzenden des UNI-Weltfrauenausschusses gewählt
wird.
Dr. Christine Bergmann erwähnte auf der UNI-Weltfrauenkonferenz - die
unter dem Motto: "Frauen als Gewinnerinnen" veranstaltet wird -
Maßnahmen, die den Frauen den Zugang zu High-Tech-Berufen erleichtern
sollen.
Wir müssen sicherstellen, dass sich immer mehr Frauen für
Spitzentechnologie-Berufe qualifizieren", erklärte sie.
Eines der Ziele in Deutschland besteht
"Wir versuchen, Frauen für die Sektoren der neuen Technologie zu
gewinnen, müssen aber die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, um
dabei erfolgreich zu sein."
Die Frauen stellen 60% aller Erwerbstätigen in Deutschland dar, und sie
verlangen einen entsprechenden Beschäftigungs- und Einkommensanteil, so
die Ministerin.
Die Frauen verdienen weniger als Männer mit gleichen Arbeitsaufgaben,
arbeiten oft auf Teilzeitbasis und erreichen nur in seltenen Fällen
Spitzenfunktionen, erklärte sie den Delegierten.
"Das muss sich ändern, und wir müssen uns dafür einsetzen, dass
dies in den nächsten Jahren geschieht".
Sie warnte jedoch vor Anstrengungen im Hinblick auf einen Arbeitseinsatz
rund um die Uhr, der soziale Aufgaben und Familienpflichten untergraben
könnte.
"Der Mensch ist ein Gesellschaftswesen - er darf nicht einfach als
Arbeitstier behandelt werden", so Dr. Bergmann.
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Barbara Easterling, spricht zur Welt-Frauen-Konferenz
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Dr. Christine Bergmann, Deutsche
Bundesfrauenministerin
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Die
Frauen müssen zu Gewinnerinnen werden - Aktionsplan 05.09
Action
plan to make women winners 05.09
General Secretary
hails pioneers and builders 04.09
Erste
Vorsitzende des UNI-Weltfrauenausschusses 04.09
First
UNI World Women’s Committee President 04.09
Bahn
frei für einen raschen Aufstieg der Frauen in Gewerkschaften! 04.09
Fast
track women in unions, conference told 04.09
Was
hindert die Frauen daran, in der neuen Wirtschaft zu Gewinnerinnen zu
werden? 03.09
Barriers
to women winning in the New Economy 03.09
UNI call to stop
economic violence against women 03.09
Aufruf der UNI:
Stop der wirtschaftlichen Gewalt gegen Frauen!
03.09
Asia Pacific
women meet 02.09
Media Briefing: August 16th - UNI World Congress - UNI World Women's Conference
07.08
Media-Briefing: 16. August -
UNI-Weltkongress - UNI-Weltkonferenz der Frauen
07.08
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