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Bahn frei für einen raschen Aufstieg der Frauen in
Gewerkschaften!
Gewerkschaften müssen den Frauen einen raschen Aufstieg in
verantwortungsvolle Positionen ermöglichen, erklärte die
UNI-Weltfrauenkonferenz heute (Dienstag).
Dieser Aufruf stammt von einem Workshop, der Maßnahmen prüfte, um
sicherzustellen, dass die Frauen in der neuen Wirtschaft zu den
Gewinnerinnen gehören.
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Margaret Chin, Malaysia
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Arlette Puraye, Belgium
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Margaret Chin aus Malaysia berichtete über Initiativen, die in der
UNI-Asia Pacific-Region zur Gewinnung junger Frauen für die
Gewerkschaften durchgeführt werden, und zu denen auch eine Vernetzung mit
SMS-Botschaften gehört.
"Gewerkschaften werden Frauen - und ganz besonders junge Frauen - nur
dann ansprechen können, wenn sie einen besonderen Mechanismus für Frauen
einführen, der ihnen erlaubt, ihre eigenen Programme und Strategien zu
definieren", erklärte Margaret den Delegierten.
"Die Gewerkschaften müssen ihre Strukturen sehr rasch verändern -
sie müssen Hindernisse aus dem Weg räumen, um den Frauen einen
möglichst raschen Aufstieg an die Spitze zu ermöglichen."
Auch die spanischsprachige Gruppe unterstützte diesen Aufruf; sie
verlangte Frauenquoten in den Gewerkschaftsausschüssen.
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Haydee Lugo, Argentina
Martha Heredia aus Mexiko wies die Delegierten nachdrücklich darauf
hin, dass das Internet nicht der einzige Weg zur Überbrückung der Kluft
darstellt, die in den einzelnen Ländern zwischen den Geschlechtern
besteht.
Sie erwähnte die vielen Frauen in den Entwicklungsländern, die oft
alleinige Familienernährerinnen sind und dreifache Schichtarbeit leisten
müssen.
"Immer mehr Frauen arbeiten 10 bis 12 Stunden pro Tag, kommen dann
nach Hause und verrichten Hausarbeit, und erst dann kümmern sie sich um
ihre Ausbildung, denn sie sind fest entschlossen, sich aus dieser
Situation zu befreien."
Aus- und Weiterbildung und Umschulung im Bereich der neuen Technologie
sind von größter Bedeutung, erklärte Arlette Puraye im Namen der
französischsprachigen Delegierten.
Die Schulen müssen sich anpassen und den Technologie-Unterricht
verbessern und für junge Frauen attraktiver gestalten.
Sie betonte ferner, dass die Gewerkschaften die Zunahme der Teleheimarbeit
mit größter Aufmerksamkeit verfolgen müssen:
"Wir müssen dafür sorgen, dass die Frauen nicht wieder nach Hause
abgeschoben werden, um doppelte Arbeit - bezahlte Arbeit und Hausarbeit -
zu leisten.
Ihre Gruppe verlangte auch eine ausführliche Untersuchung der
Arbeitsbedingungen in Call Centern und schlug vor, einen weltweiten
Aktionstag für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz einzuführen.
Saeko Honda aus Japan verlangte eine geschlossene digitale Front anstelle
der digitalen Kluft.
"Die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikations-Technologie
für Frauen sind enorm", erklärte sie auf der Konferenz.
Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor gespalten: auf der einen Seite die
Männerberufe und auf der anderen die Frauenberufe, so Maj-Len Remahl aus
Finnland. Maj-Len wird am Ende des UNI-Weltkongresses am Sonntag zur
UNI-Präsidentin gewählt werden.
"Wir müssen sicherstellen, dass die Stärke der Gewerkschaften
erhalten bleibt, damit sie die Interessen unserer Mitglieder in der neuen
Wirtschaft wirksam wahrnehmen können", erklärte sie.

Die
Frauen müssen zu Gewinnerinnen werden - Aktionsplan 05.09
Action
plan to make women winners 05.09
General Secretary
hails pioneers and builders 04.09
Erste
Vorsitzende des UNI-Weltfrauenausschusses 04.09
First
UNI World Women’s Committee President 04.09
Bahn frei für einen raschen
Aufstieg der Frauen in Gewerkschaften! 04.09
Fast
track women in unions, conference told 04.09
Was
hindert die Frauen daran, in der neuen Wirtschaft zu Gewinnerinnen zu
werden? 03.09
Barriers
to women winning in the New Economy 03.09
UNI call to stop
economic violence against women 03.09
Aufruf der UNI:
Stop der wirtschaftlichen Gewalt gegen Frauen! 03.09
Asia Pacific
women meet 02.09
Media Briefing: August 16th - UNI World Congress - UNI World Women's Conference
07.08
Media-Briefing: 16. August -
UNI-Weltkongress - UNI-Weltkonferenz der Frauen
07.08
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