UNI 1st World Women's Conference
Berlin, September 3-4 2001
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14.10.05

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Bahn frei für einen raschen Aufstieg der Frauen in Gewerkschaften!

Gewerkschaften müssen den Frauen einen raschen Aufstieg in verantwortungsvolle Positionen ermöglichen, erklärte die UNI-Weltfrauenkonferenz heute (Dienstag).
Dieser Aufruf stammt von einem Workshop, der Maßnahmen prüfte, um sicherzustellen, dass die Frauen in der neuen Wirtschaft zu den Gewinnerinnen gehören.


Margaret Chin, Malaysia


Arlette Puraye, Belgium

Margaret Chin aus Malaysia berichtete über Initiativen, die in der UNI-Asia Pacific-Region zur Gewinnung junger Frauen für die Gewerkschaften durchgeführt werden, und zu denen auch eine Vernetzung mit SMS-Botschaften gehört.
"Gewerkschaften werden Frauen - und ganz besonders junge Frauen - nur dann ansprechen können, wenn sie einen besonderen Mechanismus für Frauen einführen, der ihnen erlaubt, ihre eigenen Programme und Strategien zu definieren", erklärte Margaret den Delegierten.
"Die Gewerkschaften müssen ihre Strukturen sehr rasch verändern - sie müssen Hindernisse aus dem Weg räumen, um den Frauen einen möglichst raschen Aufstieg an die Spitze zu ermöglichen."
Auch die spanischsprachige Gruppe unterstützte diesen Aufruf; sie verlangte Frauenquoten in den Gewerkschaftsausschüssen.

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Haydee Lugo, Argentina

Martha Heredia aus Mexiko wies die Delegierten nachdrücklich darauf hin, dass das Internet nicht der einzige Weg zur Überbrückung der Kluft darstellt, die in den einzelnen Ländern zwischen den Geschlechtern besteht.
Sie erwähnte die vielen Frauen in den Entwicklungsländern, die oft alleinige Familienernährerinnen sind und dreifache Schichtarbeit leisten müssen.
"Immer mehr Frauen arbeiten 10 bis 12 Stunden pro Tag, kommen dann nach Hause und verrichten Hausarbeit, und erst dann kümmern sie sich um ihre Ausbildung, denn sie sind fest entschlossen, sich aus dieser Situation zu befreien."
Aus- und Weiterbildung und Umschulung im Bereich der neuen Technologie sind von größter Bedeutung, erklärte Arlette Puraye im Namen der französischsprachigen Delegierten.
Die Schulen müssen sich anpassen und den Technologie-Unterricht verbessern und für junge Frauen attraktiver gestalten.
Sie betonte ferner, dass die Gewerkschaften die Zunahme der Teleheimarbeit mit größter Aufmerksamkeit verfolgen müssen:
"Wir müssen dafür sorgen, dass die Frauen nicht wieder nach Hause abgeschoben werden, um doppelte Arbeit - bezahlte Arbeit und Hausarbeit - zu leisten.
Ihre Gruppe verlangte auch eine ausführliche Untersuchung der Arbeitsbedingungen in Call Centern und schlug vor, einen weltweiten Aktionstag für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz einzuführen.
Saeko Honda aus Japan verlangte eine geschlossene digitale Front anstelle der digitalen Kluft.
"Die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikations-Technologie für Frauen sind enorm", erklärte sie auf der Konferenz.
Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor gespalten: auf der einen Seite die Männerberufe und auf der anderen die Frauenberufe, so Maj-Len Remahl aus Finnland. Maj-Len wird am Ende des UNI-Weltkongresses am Sonntag zur UNI-Präsidentin gewählt werden.
"Wir müssen sicherstellen, dass die Stärke der Gewerkschaften erhalten bleibt, damit sie die Interessen unserer Mitglieder in der neuen Wirtschaft wirksam wahrnehmen können", erklärte sie.



Die Frauen müssen zu Gewinnerinnen werden - Aktionsplan 05.09
Action plan to make women winners 05.09
General Secretary hails pioneers and builders 04.09

Erste Vorsitzende des UNI-Weltfrauenausschusses 04.09
First UNI World Women’s Committee President 04.09
Bahn frei für einen raschen Aufstieg der Frauen in Gewerkschaften! 04.09
Fast track women in unions, conference told 04.09
Was hindert die Frauen daran, in der neuen Wirtschaft zu Gewinnerinnen zu werden? 03.09
Barriers to women winning in the New Economy 03.09
UNI call to stop economic violence against women 03.09
Aufruf der UNI: Stop der wirtschaftlichen Gewalt gegen Frauen!
 
03.09
Asia Pacific women meet
02.09

Media Briefing: August 16th - UNI World Congress - UNI World Women's Conference 07.08
Media-Briefing: 16. August - UNI-Weltkongress - UNI-Weltkonferenz der Frauen
07.08

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