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Die Frauen müssen
zu Gewinnerinnen werden - Aktionsplan
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Trude Comes From Africa |
Die erste UNI-Weltfrauenkonferenz in
Berlin hat ein Aktionsprogramm verabschiedet, das die Stellung der Frauen
in der neuen Wirtschaft verbessern soll.
Die Konferenz stellte fest, dass die im Entstehen begriffene digitale
Wirtschaft zahlreiche Möglichkeiten bietet, um die Frauen zu
Gewinnerinnen zu machen, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass diese
neuen Chancen den Frauen nicht automatisch zufallen, sondern dass dazu
harte Anstrengungen erforderlich sind.
"Die Möglichkeiten für die Frauen, vermehrten Zugang zu Wissen und
Information über das Internet zu gewinnen, sind gewaltig", heißt es
in den Schlussfolgerungen. "Die digitale Kluft wird durch die
Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern jedoch noch
vergrößert".
In vielen Regionen gibt es keine Elektrizität, geschweige denn einen
Zugang zum Internet, und die Globalisierung hat das Gefälle zwischen
Armen und Reichen und in Bezug auf die Gesundheitsversorgung weltweit
erhöht und der Ausbeutung von Frauen und Kindern Vorschub geleistet.
"Immer mehr Frauen sind heute in der globalen Wirtschaft von Armut
betroffen, und der Menschenhandel mit Frauen und Kindern nimmt zu.
"Auch in den wirtschaftlich begünstigten Nationen leiden die Frauen
am stärksten unter den negativen Folgen der globalen Neugestaltung des
Arbeitslebens.
"Der Grundsatz: gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist für die
Frauen bei weitem nicht erreicht. Nur wenige Frauen nehmen
Führungspositionen ein, selbst in Ländern und Organisationen, die im
Kampf für die Gleichstellung von Mann und Frau an der vordersten Front
stehen".
Der Aktionsplan umfasste folgende Punkte:
Am Arbeitsplatz und in der
Gesellschaft:
- Gleicher Lohn für gleichwertige
Arbeit.
- Stopp der Segregation in der
Beschäftigung.
- Verbesserter Zugang zu Bildung
und Aus- und Weiterbildung.
- Verbesserte Vorbeugemaßnahmen
zum Schutz der Gesundheit am Arbeitsplatz.
- Achtung der Würde der Frauen.
- Eine gerechtere Verteilung der
Aufgaben zwischen Männern und Frauen.
In den Gewerkschaften:
- Kampagnen für die Rechte der
Frauen am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft.
- Integration von
Gleichstellungsfragen in alle Aktivitäten.
- Maßnahmen zur Förderung einer
aktiven Mitwirkung der Frauen in den Gewerkschaften.
- Schulungsprogramme für weibliche
Führungskräfte.
- Bessere Bekanntmachung der
besonderen Probleme von Frauen und Männern bei Mitgliedern und
Funktionären.
- Bessere Information über
HIV/AIDS-Fragen und Berücksichtigung dieses Themas in allen
Bildungsprogrammen.
- Kampagnen gegen die Ausbeutung
von Frauen.
In der UNI:
- Programme zur Förderung der
Kompetenzen, der Vertretung und der Mitwirkung der Frauen.
- Beiträge zu den Tätigkeiten der
UNI bezüglich der neuen Wirtschaft.
- Einbeziehung der Frage der
Gleichstellung in globale Abkommen mit multinationalen Unternehmen.

Die
Frauen müssen zu Gewinnerinnen werden - Aktionsplan 05.09
Action
plan to make women winners 05.09
General Secretary
hails pioneers and builders 04.09
Erste
Vorsitzende des UNI-Weltfrauenausschusses 04.09
First UNI World Women’s Committee
President 04.09
Bahn
frei für einen raschen Aufstieg der Frauen in Gewerkschaften! 04.09
Fast
track women in unions, conference told 04.09
Was
hindert die Frauen daran, in der neuen Wirtschaft zu Gewinnerinnen zu
werden? 03.09
Barriers
to women winning in the New Economy 03.09
UNI call to stop
economic violence against women 03.09
Aufruf der UNI:
Stop der wirtschaftlichen Gewalt gegen Frauen! 03.09
Asia Pacific
women meet 02.09
Media Briefing: August 16th - UNI World Congress - UNI World Women's Conference
07.08
Media-Briefing: 16. August -
UNI-Weltkongress - UNI-Weltkonferenz der Frauen
07.08
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