29.06.2006
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UNI Handel:
Mitgliedsorganisation fordert globale Abkommen Führender dänischer Einzelhändler versäumt Zuliefererkontrolle in Indien. Medien berichten über besorgniserregende Gesundheitsrisiken. Das Versäumnis, seine Zulieferer gründlich zu kontrollieren, hat zu heftiger Kritik gegen den führenden dänischen Einzelhändler Dansk Supermarked geführt. Ein kürzlicher Fernsehbericht zeigte, wie Arbeitnehmer in Indien chemischem Rauch ausgesetzt waren. - Die indischen Arbeitnehmer werden in unakzeptabler Art und Weise behandelt, so Gert G. Torstensson, Vorsitzender der Gewerkschaft in Dansk Supermarked. - Wir verlangen, dass Dansk Supermarked künftig einen jährlichen Bericht vorlegt, der die Arbeitsbedingungen der Lieferanten erklärt. Gleichzeitig fordern wir von Dansk Supermarked, eine globale Vereinbarung mit der Verpflichtung, alle relevanten Konventionen der IAO zu respektieren, erklärt Torstensson.
Jörgen Hoppe, Vorsitzender von HK Handel, unterstützt die Initiative der Arbeitnehmer von Dansk Supermarked zur Verhandlung einer globalen Vereinbarung mit UNI. Jörgen Hoppe, Vorsitzender der dänischen Mitgliedsorganisation von UNI Handel und Vorsitzender von UNI-Europa Handel, unterstützt die Arbeiterinitiative: - Ein globales Abkommen sorgt für Transparenz und ist daher auch verpflichtender für die Unternehmen. Sie müssen zeigen können, dass sie sich im täglichen Arbeitsalltag um die Arbeitsbedingungen kümmern, unter denen Verkaufsware hergestellt wurde. UNI Handel hat bereits zwei globale Abkommen mit Carrefour und H&M geschlossen. Weitere Abkommen werden derzeit diskutiert. |