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'UNI Commerce Home Page' - englisch 14. März 2007 |
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Gewerkschaften und Discounter LiDL: Mit Filialbesuchen und grenzüberschreitenden Solidaritätsaktionen machten sich europäische Gewerkschaften am Internationalen Frauentag für bessere Arbeitsbedingungen bei dem Discounter Lidl und Kaufland stark. In Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Kroatien besuchten Gewerkschafter/innen Filialen, verteilten Blumen und ermunterten die Beschäftigten, ihre Rechte einzufordern. 14 März 2007 - Mehr dazu
Bald Kollektivvertrag
im Handel möglich?
Dr. Christian Schwarz-Schilling, Hoher Repräsentant und Repräsentant der Europaeischen Union für Bosnien und Herzegowina, erwartet eine stärke Einbindung auch der Sozialpartner. Dr. Schwarz-Schilling neben Alexandra Rüdig (links), Seniorberaterin im OHR und ehemalige Projektdirektorin von UNI Handel, und Dr. Christina Catherine Krause, Direktorin der Konrad Adenauer Stiftung in Sarajevo. Der Hohe Repräsentant und Repräsentant der Europaeischen Union in Bosnien und Herzegowina ruft auch die Sozialpartner dazu auf, eine zunehmend wichtigere Rolle im Wiederaufbauprozess des Landes zu spielen. Nun reduziert die Internationale Gemeinschaft allmählich ihre Präsenz und die lokalen Politiker müssen entscheidende Verantwortung übernehmen. Dies ist oft schwierig, wenn die nationalistische Tagesordnung die Oberhand über wirtschaftliche und soziale Ziele behält. Auf einer Konferenz am vergangenen Freitag in Sarajevo riefen die Wirtschaftsakteure des Landes dazu auf, die dringenden Wirtschafts- und Sozialthemen auf die politische Tagesordnung zu setzen. Dabei werden auch die Sozialpartner des Handelssektors eine wichtige Rolle spielen. Der Handelssektor ist der vitalste Sektor der Privatindustrie in diesem Transitionsland. 14 März 2007 - Mehr dazuTengelmann erniedrigt Angestellte in der Tschechischen Republik: "Wir werden die tschechischen Säue schon schuften lehren"
In Deutschland ist Lidl eher als Tengelmann für schlechtes Arbeitgeberverhalten und Gewerkschaftsfeindlichkeit bekannt. Jenseits der Grenze zur Tschechischen Republik macht Tengelmanns Diskounterkette sich nun aber durch miserable Behandlung der organisierten Arbeitnehmer einen schlechten Namen. Kein Wunder, dass bereits in den kommenden Tagen eine breit angelegte Gewerkschaftsaktion erwartet wird. Plus, Tengelmanns Diskounterkette, unternimmt in der Tschechischen Republik derzeit eine besonders abscheuliche gewerkschaftsfeindliche Kampagne. Gleichzeitig werden die organisierten Arbeitnehmer in einer Art und Weise beleidigt, die Lidls so genannten 'Stirnbandskandal' in frische Erinnerung ruft. Die Geschäftsleiter von Tengelmann in Prag haben ganz offensichtlich völlig ausser Acht gelassen, was sie damals über Arbeitsbeziehungen hätte lernen können. 14 August 2006 - Mehr dazuWal-Mart will Gespräche mit dem Allchinesischen Gewerkschaftsbund (ACFTU) aufnehmen: Wie wäre es nun mit einem Sozialdialog in Amerika? Nach dem Punktestand von 3:0 für den ACFTU gegen Wal-Mart, gibt der US Einzelhandelsriese nun nach und hat Gesprächen mit dem chinesischen Gewerkschaftsbund zugestimmt. Könnte das eine Lektion für den Heimatmarkt des Einzelhandelsriesen bedeuten, der aufgrund miserablen Arbeitgeberverhaltens immer öfter unter Druck gerät? 10. August 2006 - Mehr dazu Wal-Mart verliert durch Fiasko in Deutschland 4.5 Milliarden Dollar
Dieser Wal-Mart-Laden in Berlin ist einer von 85 Märkten, die der Konzern an Metro verkauft hat. Metro ist weltweit der drittgrösste Einzelhändler. Das deutsche Abenteuer des amerikanischen Handelsmultis aus Bentonville stellte sich dagegen als teurer Flop heraus. Die Verluste werden bereits zwischen 4.2 und 4.5 Milliarden US Dollar vermutet. Walmartisierung zahlt sich nicht aus. Dies wurde schon früh in diesem Sommer klar, als der Einzelhandelsriese Südkorea verlassen musste. Wal-Marts Verluste in Deutschland sind weitaus grösser als bisher vermutet. Die führende deutsche Industriezeitung, die Lebensmittelzeitung, schätzt, dass der Handelsmulti aus Bentonville insgesamt 3.5 Milliarden Euro verheizt hat, bevor er schliesslich das Handtuch geworfen hat. Die operativen Verluste betrugen allein für die Jahre 2000 bis 2004 um die 1.8 Milliarden Euro.8. August 2006 - Mehr dazu Wal-Marts gewerkschaftsfeindliche Bastion bröckelt: Organisierung der Arbeitnehmer in China ist nicht aufzuhalten Ein Wal-Mart-Laden nach dem anderen schliesst sich in China der Gewerkschaft. Die dritte Organisation in einer chinesischen Filiale von Wal-Mart wurde in Nanjing gegründet, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Wu Yinzheng, ein 22 Jahre alter Mitarbeiter, wurde demnach als Vorsitzender gewählt. 8. August 2006 - Mehr dazuSozialdumping zahlt sich nicht aus: Wal-Mart wirft in Deutschland das Handtuch Wal-Mart hat in Deutschland das Handtuch geworfen und verkauft die 85 Grossmärkte an die Metro Group. Der amerikanische Einzelhändler hatte das Geschäft in Deutschland nie profitabel gestalten können. Von den Morgenappellen über Personalkürzung bis hin zu Geschäftsschliessungen - fast alles war erfolglos versucht worden. Walmartisierung funktioniert nicht, wo Gewerkschaften stark sind. 28. Juli 2006 - Mehr dazu Vereinzelte Arbeitnehmervertretung reicht nicht: Österreichs GPA fordert gemeinsame Betriebsräte für Einkaufszentren
20 Juli 2006 - Mehr dazu Südafrikanische Handelsangestellte beziehen Streikposten vor Shoprite Checkers : "Schockierendes Verhalten des Unternehmens mit dem Anspruch, der grösste afrikanische Einzelhändler zu sein" Bereits zwei Tage lang stehen Handelsangestellten in Südafrika Streikposten vor den Türen des grössten Einzelhändlers des Kontinents, Shoprite Checkers. Mike Tau, Vorsitzender von Saccawu, der südafrikanischen Mitgliedsorganisation von UNI Handel, erklärte in einer Stellungnahme zu iafrica.com, dass das Verhalten des Unternehmens gegenüber den Angestellten "schockierend" sei. 20 Juli 2006 - Mehr dazuUNI Handel schliesst Bündnis gegen Walmartisierung
Wal-Mart und Walmartisierung standen in der vergangenen Woche in Berlin im Mittelpunkt einer eintägigen Konferenz von UNI Handel, an der Mitgliedsorganisationen aus aller Welt teilnahmen. Viele dieser Gewerkschaften organisieren bei Wal-Mart und einige haben bereits erfolgreiche Tarifvertragsverhandlungen geführt. Mehr als nur eine Strategie reflektiert dies die Kraft dieser Gewerkschaften, wie auch die Stärke der nationalen Gesetzgebung und der Verfahren in den Ländern, in denen der Einzelhandelsmulti tätig ist 29 Juni 2006 - Mehr dazu
Mitgliedsorganisation fordert globale Abkommen: Führender dänischer Einzelhändler versäumt Zuliefererkontrolle in Indien - Medien berichten über besorgniserregende Gesundheitsrisiken Das Versäumnis, seine Zulieferer gründlich zu kontrollieren, hat zu heftiger Kritik gegen den führenden dänischen Einzelhändler Dansk Supermarked geführt. Ein kürzlicher Fernsehbericht zeigte, wie Arbeitnehmer in Indien chemischem Rauch ausgesetzt waren. - Wir verlangen, dass Dansk Supermarked künftig einen jährlichen Bericht vorlegt, der die Arbeitsbedingungen der Lieferanten erklärt. Gleichzeitig fordern wir von Dansk Supermarked, eine globale Vereinbarung mit der Verpflichtung, alle relevanten Konventionen der IAO zu respektieren, erklärt Torstensson. 29 Juni 2006 - Mehr dazu Ver.di Handelskonferenz in Berlin richtet Scheinwerferlicht auf Diskounter: Lidl, Wal-Mart & Co kämpfen um billigere Preise und schaden damit den gesamten Vertriebsweg Nirgendwo auf der Welt konnte das Konzept der Hartdiskounter den Einzelhandel so erfolgreich durchdringen wie in Deutschland. Hier haben die Lidls, Aldis und andere einen unglaublichen Marktanteil von 40 Prozent erreicht. Nicht nur ver.di, Deutschlands grösste Gewerkschaft, ist besorgt über das Ausmass der Auswirkungen auf den gesamten Vertriebsweg. 29 Juni 2006 - Mehr dazu Mitglieder von Usdaw fürchten katastrophale Auswirkungen auf ihr Familienleben durch Ladenöffnung an Sonntagen Die britische Einzelhandelsgewerkschaft Usdaw berichte, dass 94% der britischen Ladenangestellten gegen eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten für grosse Geschäfte an Sonntagen sind. Laut einer Umfrage fürchten sie negative Auswirkungen auf ihr Familienleben. 29 Juni 2006 - Mehr dazu
Neuer Tiefpunkt aufgrund
unmenschlichen Verhaltens: Wal-Mart setzt einen neuen Standard für miserabelstes Unternehmensverhalten. Der weltgrösste Einzelhändler zog gegen eine ehemalige Arbeitnehmerin vor Gericht, die seit einem Verkehrsunfall schwerbehindert ist. Der Einzelhandelsriese aus Bentonville, dessen Eigentümer - die Waltons - an der Spitze der reichsten Menschen in Amerika stehen, wollen ihre Finger auf die 417 000 US$ legen, die bisher in einem Treuhandfonds angelegt sind, um ihre medizinische Versorgung zu gewährleisten. 24. Januar 2006 - Mehr dazu Lidl-Geschäfte
Sicherheitsrisiko für Ladenangestellte und Verbraucher? Viele Läden von Lidl könnten zum ernsthaften Sicherheitsrisiko für die Belegschaft und Verbraucher werden. In Schweden warnte ein Experte, dass alle Ladendächer eventuell den nassen Schnee nicht tragen könnten. 24 Januar 2006 - Mehr dazu Britische Ladenangestellte verbringen ihre Sonntage nicht gerne hier auf den Haupteinkaufsstrassen oder in Einkaufszentren. Mehr als 90 Prozent der Angestellten, die von Usdaw, der britischen Mitgliedsorganisation von UNI Handel, befragt worden waren, haben sich gegen erweitere Ladenöffnungszeiten an Sonntagen ausgesprochen. Die fünfhundert Befragten legten ihre Meinung im Zusammenhang mit einer Anhörung durch das Wirtschaftsministerium dar. Bisher können grössere Geschäfte an Sonntagen bis zu sechs Stunden öffnen. 20. Januar 2006 - Mehr dazu Wal-Marts Ehrlich-Verbindung gescheitert - Gesetzgeber in Maryland stürzen das Veto des Gouverneurs gegen Gesundheitsfürsorge Wal-Mart wird im US-Staat Maryland für die Gesundheitsfürsorge zahlen müssen. Dies wurde gestern klar, als die Gesetzgeber das Veto des Gouverneurs gegen eine frühere Entscheidung stürzten. Diese hatte vorgesehen, dass sich der Einzelhandelsriese aus Bentonville an den Gesundheitskosten für seine Arbeitnehmer und deren Kinder durch einen Steuerbeitrag beteiligen müsse, statt durch eine subventionierte Krankenversicherung - ganz so wie es die Mitwerber normalerweise auch tun. 17 Januar 2006 - Mehr dazu Lidl treibt den Handel in Kroatien zu gemeinsamen Schutzaktionen der Unternehmen und Arbeitnehmer
Mit Hilfe der Verdolmetschung von Alex Rüdig (UNI Handel) sprach Ana Kneževic (rechts) im August zum UNI Weltkongress. Kneževic beurteilt den Markteintritt von Lidl als ernsthafte Bedrohung. Die Erfolgsgeschichte des Hartdiscounters ist armselig, wenn es um Arbeitsbeziehungen geht. Es kursieren Horrorgeschichten über das Verhalten des Arbeitgebers gegenüber dem eigenen Personal. Die deutsche UNI Mitgliedsorganisation ver.di gab vor einiger Zeit das "Schwarzbuch" heraus, welches von der Handelsgewerkschaft in Zagreb bereits auf kroatisch übersetzt und herausgegeben wurde. Die kroatische Handelsgwerkschaft bereitet sich auf eine rasche Expansion des deutschen Hartdiscounters Lidl vor. Das Unternehmen, welches für miserable Arbeitsbeziehungen bekannt ist, trat erst kürzlich in den kroatischen Markt ein. Gestern berichtete Gewerkschaftsvorsitzende Ana Kneževic in Zagreb über Erfahrungen der Arbeitnehmer in anderen Ländern, insbesondere in Deutschland. In Kroatien sind nicht nur die Arbeitnehmer über die Ankunft von Lidl besorgt. Auch Mitbewerber fürchten um weitere Entwicklung von Walmartisierung in ihrem Land, das sich derzeit auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union vorbereitet. 20. Dezember 2005 - Mehr dazuLidl Schwarzbuch von
UNI Handel und ver.di auf englisch herausgegeben 20. Dezember 2005 - Mehr dazu Wal-Mart scheint es in Deutschland nicht recht machen zu können - Infohotline per Gerichtsbeschluss stillgelegt
Wal-Mart scheint grosse Schwierigkeiten damit zu haben, zu begreifen, dass ethische und moralische Werte sich in anderen Teilen der Welt von denen unterscheiden, die in ihren Büros in Bentonville ausgeheckt werden. Das jüngste Beispiel findet sich in Deutschland, wo die sogenannte "Ethikrichtlinie" des Einzelhandelsriesen durch das Düsseldorfer Arbeitsgericht vom Tisch gefegt wurde. 7. Dezember 2005 - Mehr dazu Metros Verbrauchermarktkette erkennt türkische Handelsgewerkschaft an und stellt damit Tesco in zweifelhaftes Licht Real, die Verbrauchermarktkette des deutschen Handelsmultis Metro, hat Tez-Koop-Is, die türkische Mitgliedsorganisation von UNI Handel anerkannt und die Aufnahme von Tarifvertragsverhandlungen zugesagt. Carrefour hat ebenfalls den Sozialdialog mit der türkischen Mitgliedsorganisation von UNI Handel aufgenommen. Dies stellt nun den hochprofitablen britischen Handelsriesen Tesco in ein schlechtes Licht. Das Unternehmen setzt seine Antigewerkschaftskampagne weiter fort und unterdrückt seine jungen Arbeitnehmer. (12 August 2005)
Wieder einmal
brutales Vorgehen des deutschen Hartdiscounters: Der deutsche Hartdiscounter Lidl reagierte brutal, nachdem Arbeitnehmer aus Calw an einem Streik zur Beschleunigung von Tarifvertragsverhandlungen im Handel teilgenommen hatten. Das Unternehmen reagierte prompt und entschied sich zur Geschäftsschliessung, obschon sowohl der Umsatz als auch die Kundenzahl wuchs. Es ist nicht schwer zu erkennen, wie sehr dieser Fall der Vorgehensweise von Wal-Mart ähnelt, welches 200 Arbeitnehmer in De Jonquière, Kanada, auf die Strasse setzte und damit einen profitablen Laden schloss, weil die Arbeitnehmer sich bei UFCW organisieren wollten. (9. August 2005) Arrogante Wortwahl, dürftige Argumentation: Wal-Mart konnte bei der Anhörung zum Rechtsstreit wegen Diskriminierung nicht überzeugen Wal-Mart scheint Schwierigkeiten zu haben, den Ausschuss von US-Berufungsrichtern zu überzeugen, dass das Unternehmen Arbeitnehmerinnen nicht systematisch diskriminiere. In ersten Presseberichten über die gestrige Anhörung vor dem Berufungsausschuss in San Francisco heisst es, dass der Einzelhandelsriese aus Bentonville nicht glaubwürdig auftreten konnte. (9. August 2005) Carrefour Korea auf Kollisionskurs mit der Gewerkschaft - UNI Handel bemüht sich um Lösung
Die Gewerkschaft bei
Carrefour in Südkorea und der Bund der Dienstleistungsgewerkschaften,
haben Klage wegen Falschaussagen eingereicht, die vom Unternehmen
während einer kürzlichen Beschäftigungsmesse gemacht wurden. Dies
illustriert die schwierige Situation der Arbeitsbeziehungen einmal mehr.
Das örtliche Personalmanagement scheint Schwierigkeiten dabei zu haben,
zu verstehen, dass Arbeits- und Gewerkschaftsrechte auch in ihrem Land
respektiert werden müssen. UNI Handel hält sowohl zur Gewerkschaft als
auch zum verantwortlichen Carrefour Management Kontakt und bemüht sich
um eine Konfliktlösung bevor der Konflikt explodiert. Neue Enthüllungen bei WakeUpWalMart.com : Wal-Mart wusste über Diskriminierungen Bescheid, unternahm aber nichts Die US-Kampagne gegen die Walmartisierung des Arbeitslebens trat mit neuen Enthüllungen über die Diskrimierungen des Unternehmen gegen die Mitarbeiterinnen auf. Der Einzelhandelsmulti aus Bentonville ist wegen Diskriminierung in die grösste Sammelklage der US-Justizgeschichte verwickelt. (3. August 2005) Mehr dazu
Hard Discounter
mit zweifelhaftem Stirnband-Ruhm von Lieferanten attackiert: Mehrere Lidl Verteilungszentren in Nord- und Ostdeutschland wurden in den frühen Morgenstunden durch aufgebrachte Bauern blockiert. Mit Unterstützung ihrer Gewerkschaft beschwerten sie sich, dass die niedrigen Milchpreise bei Lidl und Aldi ihre Zukunftsperspektiven zerstörten. Wie schon Wal-Mart versucht Lidl sich durch eine kostspielige PR-Kampagne zu verteidigen, aber nichts scheint den verheerenden Stirnband-Skandal des letzten Jahres reinwaschen zu können. (24. März 2005)
Lidl soll in Irland
Personalakten vernichtet haben, um sich seiner Verantwortung wegen
Altersdiskriminierung zu entziehen
Lidl soll in Irland dabei ertappt worden sein, Personalakten
vernichtet zu haben, um keine Aufwendungen wegen Altersdiskriminierung
leisten zu müssen. Der Lidl Tarifvertrag in Norwegen - Unterdrückung von Arbeitnehmern in Deutschland geht weiter Lidls Arbeitnehmerschaft in Norwegen ist nun durch einen Tarifvertrag geschützt. Der norwegischen Mitgliedsorganisation von UNI Handel, Handel og Kontor i Norge (HK), ist es gelungen, eine Vereinbarung mit dem deutschen Hartdiscounter zu treffen. Dagegen hat sich Lidl in Deutschland einen Namen als besonders brutaler und gewerkschaftsfeindlicher Arbeitgeber gemacht. (24 März 2005) Lidl bleibt unter Beschuss: Ver.di stellt in Berlin ihre neue Lidl-Zeitung "Schwarz-Markt" vor Der Fachbereich Handel der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, deutsche Mitgliedsorganisation von UNI Handel, hat gestern in Berlin auf einer Pressekonferenz ihre neue Vierteljahreszeitung "Schwarz-Markt" vorgestellt. Das Infoblatt, das nun regelmässig in allen ver.di-Bezirken erscheinen soll, wird sich, im Gegensatz zu bisherigen Gewerkschaftszeitungen, ausschliesslich auf den Hartdiscounter Lidl konzentrieren. Verdorbener
Ruf eilt Lidl bereits voraus: Wenn Lidl in diesem Sommer seine Märkte in Kroatien eröffnet, sind Arbeitnehmer und Konsumenten bereits vorgewarnt. Die führenden Tageszeitungen des Landes berichteten in der vergangenen Woche darüber, welche Lehren die CTUCR aus den schlechten Erfahrungen der Handelsgewerkschaften in den anderen europäischen Ländern, in denen Lidl seine Missachtung guter Arbeitsbeziehungen immer wieder unter Beweis stellt, bereits gezogen hat. Deshalb hat die Vorsitzende der kroatischen Mitgliedsgewerkschaft von UNI Handel, Ana Knezevic, sich die frühzeitige Aufklärung über die brutalen Arbeitgebermethoden der Billigkette auf die Fahne geschrieben. (23. März 2005) Mehr dazuWal-Mart's Informanten-Hotline erinnert viele Europäer and die Jahre kommunistischer Unterdrückung und einstige Stasimethoden Wal-Marts Entscheidung, eine obligatorische Informanten-Hotline in Deutschland einzurichten, erinnert viele Europäer an Zeiten, die sie lieber vergessen möchten. Der Einsatz von Informanten war ein wichtiger Teil der Unterdrückungsmaschinerie der kommunistischen Regime in Europa, einschliesslich des berüchtigten Sicherheitsdienstes der DDR, der Stasi. Die Vorgehensweise des amerikanischen Einzelhandelsriesen ist deshalb - einmal mehr - ein empörendes Beispiel eines Mangels an Sensibilität und Respekt des Unternehmens vor den Menschen und der Kultur seiner Gastländer. Nun versucht Wal-Marts eigener Betriebsrat einen Gerichtsbeschluss zu erwirken, der die Umsetzung der sogenannten Ethikrichtlinie verhindern soll. (17. März 2005) Full storyWal-Marts Sexverbot und die Einrichtung einer Informanten-Hotline lösen Mediengewitter in Deutschland aus Wal-Marts neue Infohotline und das Verbot von sexuellen Beziehungen zwischen Mitarbeitern hat einen nie dagewesenen Sturm der Entrüstung losgelöst. Dem Leser der Bildzeitung, Deutschlands meistgelesenem und populärstem Blatt, springt ein volles Deckblatt über das "Sexverbot für Wal-Mart Mitarbeiter" entgegen und er erfährt, dass der Einzelhändler das Privatleben seiner Angestellten zu regeln gedenkt. (17. März 2005) Mehr dazuVerdorbener Ruf eilt Lidl bereits voraus: Noch vor dem drohenden Markteintritt rüstet kroatische Handelsgewerkschaft gegen den unerwünschten Discounter auf Wenn Lidl in diesem Sommer seine Märkte in Kroatien eröffnet, sind Arbeitnehmer und Konsumenten bereits vorgewarnt. Die führenden Tageszeitungen des Landes berichteten in der vergangenen Woche darüber, welche Lehren die CTUCR aus den schlechten Erfahrungen der Handelsgewerkschaften in den anderen europäischen Ländern, in denen Lidl seine Missachtung guter Arbeitsbeziehungen immer wieder unter Beweis stellt, bereits gezogen hat. Deshalb hat die Vorsitzende der kroatischen Mitgliedsgewerkschaft von UNI Handel, Ana Knezevic, sich die frühzeitige Aufklärung über die brutalen Arbeitgebermethoden der Billigkette auf die Fahne geschrieben. (17. März 2005) Deutsche Gewerkschafter besuchten Lidl-Läden und informierten über Arbeitnehmerrechte Lidl und Schlecker, zwei deutsche Hartdiscounter und Arbeitgeber, die jeden Standard missachten, waren am 08. März, dem Weltfrauentag, Ziel von ver.di, der deutschen Mitgliedsorganisation von UNI Handel. Gewerkschaftsmitglieder gingen zu Kassiererinnen und überreichten ihnen kleine Geschenke und Broschüren, die dankbare entgegengenommen wurden. (11.Maerz 2005) Lidl wird in Schweden einmal mehr für sein miserables Arbeitgeberverhalten kritisiert Lidl ist in Schweden zum wiederholten Male mit seinem gewohnten Auftritt als böser Arbeitgeber auffällig geworden. Der deutsche Hartdiscounter beendet Beschäftigungs- verträge im Zentrallager routinemässig kurz vor dem Ende der Probezeit und stellt dann neue Leute ein. (10. März 2005) Arbeitende Mütter können sich den vollen Mutterschaftsurlaub nicht leisten: Usdaw begrüsst Pläne für längeren Mutterschaftsurlaub und fordert gleichzeitig besseren Lohn Eine aktuelle Umfrage von USDAW, britische Mitgliedsorganisation von UNI Handel, belegt, dass Mütter heutzutage viel zu rasch nach der Geburt wieder zum Arbeitsplatz zurückkehren müssen. Sie können es sich schlichtweg nicht leisten, den gesetzlich festgelegten Mutterschaftsurlaub voll auszuschöpfen. Als Teil ihrer "Eltern-und-Kindversorger-Kampagne" unterstützt die britische Gewerkschaft der Ladenangestellten die Pläne der Labourpartei für einen längeren Erziehungsurlaub. Sie fordert aber auch die Erhöhung der Löhne. (8. März 2005) Mehr dazuLidl soll seine Arbeitnehmer bis zur Krankmeldung treiben Lidl soll seine Arbeitnehmer so antreiben, dass sie krank geschrieben werden müssen, schreibt eine schwedische Regionalzeitung. Diese kommentiert auch den rauhen Führungsstil des Hartdiscounters: "In Schweden sind wir es nicht gewohnt, dass der Gang der Arbeitnehmer zur Toilette hinterfragt wird." (7. März 2005) Finnische Ladenangestellte wollen kürzere Ladenöffnungszeiten Ladenangestellte in Finnland wollen nicht spät in der Nacht oder an Sonntagen arbeiten. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die von PAM, der finnischen Mitgliedsorganisation von UNI Handel, in Auftrag gegeben worden war. Arbeitgeber hatten beharrlich behauptet, dass die Gewerkschaft die Meinungen ihrer Mitglieder falsch auslegten, wenn sie sich einer Erweiterung der Ladenöffnungszeiten widersetzte. (7. März 2005) Lettische Lidl-Fahrer arbeiteten in Schweden unter allerschlechtesten Bedingungen Der deutsche Hartdiscounter Lidl wurde von einem schwedischen Transportunternehmen wegen Verletzung von europäischem Recht verklagt. Der finnische Transportlieferant des Unternehmens wird ausserdem beschuldigt, lettische Arbeitnehmer unter Bedingungen, die an Sozialdumping grenzen, beschäftigt zu haben. (7. März 2005) Mehr dazuKäufer in Schottland wünschen, dass Geschäfte an Weihnachten und an Neujahr geschlossen bleiben Schottische Käufer haben in einer Umfrage mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, dass Geschäfte an Weihnachten und an Neujahr geschlossen bleiben. Die Befragung wurde von Parlamentsmitglied Karen Whitefield und der Mitgliedsorganisation von UNI Handel, Usdaw, unterstützt. Neunzig Prozent der Befragten befürworteten eine Sperre als Teil einer Konsultation, Probeunterstützung für einen neuen Gesetzesentwurf, um Geschäfte an einer Öffnung an diesen Tagen zu hindern. (28. Februar 2005) Sozialdumping zerstört das Vertrauen der Verbraucher: Lidl bietet im schwedischen Einzelhandel bei weitem die schlechteste Qualität Das Unternehmen Lidl ist bei einer kürzlichen Umfrage über das Vertrauen der Verbraucher zu den schwedischen Einzelhändlern auf dem letzten Platz gelandet. Mehr als 70 Prozent waren mit der ICA zufrieden, dem Gemeinschaftsunternehmen des holländischen Handelsmultis Ahold und privaten schwedischen Geschäftsinhabern. Nur 47 Prozent der Verbraucher haben hingegen Vertrauen zu Lidl. Die Loyalität der Verbraucher zu ICA war beinahe doppelt so stark wie zu Lidl und fast 90 Prozent gegen kaum 45 Prozent unter denen, die bei Lidl einkaufen. Die beiden anderen grossen Ketten, Coop und Axfood, positionieren sich nahe bei ICA. Dies wiederum bestätigt ähnliche Informationen aus Finnland und Norwegen. Im Vereinigten Königreich aber ist Lidls Versuch, Tescos führende Rolle herauszufordern, kläglich gescheitert. (28. Januar 2005) Wiener Dialog wird in Berlin fortgesetzt und begrüsst die gewerkschaftliche Zusammenarbeit zur Unterstützung der Lidl Arbeitnehmer Der sogenannte Wiener Dialog wurde letzte Woche in Berlin fortgesetzt. Von der GPA, österreichische Mitgliedsorganisation von UNI Handel, ins Leben gerufen, möchte diese regionaleuropäische Initiative zur gewerkschaftlichen Zusammenarbeit Gewerkschaftsrechte und ordentlichen Schutz von Arbeitnehmerinteressen durch Gesetzgebung und Tarifverträge fördern. UNI Handel nimmt an den Treffen teil und arbeitet gemeinsam mit der GPA Handel an verschiedenen Themenbereichen. (23 Februar 2005) Mehr dazuLidl blockiert Notausgänge und wird vom britischen Gericht mit Strafe belegt Der deutsche Harddiscounter Lidl wurde wegen Verletzung des Britischen Gesetzes zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz mit einer Geldstrafe belegt.
Finnisches Fernsehen
geht mit Lidl hart ins Gericht: Der deutsche Harddiscounter Lidl kam in einer Fernsehnachrichtensendung des finnischen öffentlichen Fernsehens zur besten Sendezeit am Sonntag abend sehr schlecht davon. Ehemalige Mitarbeiter berichteten von drakonischen Kontrollen und erniedrigender Behandlung durch die Manager. Aber nicht jeder wagte eine öffentliche Stellungnahme. Zwei ehemalige Abteilungsleiter bestätigten, dass sie zwar viel zu sagen hätten, aber zu ängstlich seien, dies auch zu tun. (22. Februar 2005) Wal-Mart droht deutschen Gewerkschaftern: Nicht nur in Kanada sondern auch in den Vereinigten Staaten übt Wal-Mart grossen Druck aus, um so viel wie möglich für wenig Lohn aus den Arbeitnehmern herauszupressen. In Deutschland berichtet ver.di, Mitgliedsorganisation von UNI Handel, dass die Geschäftsleitung damit droht, die Läden zu schliessen, falls Gewerkschaftsvertreter Personalkürzungen und schlechtere Arbeitsbedingungen nicht akzeptierten. (23 Februar 2005) Bevorstehende Schlacht der "Mächte der Finsternis": Lidl greift Schlecker mit Drogeriesortiment an Lidl wird den Drogeriharddiscounter Schlecker angreifen, was ein richtiger Kampf zwischen den Mächten der Dunkelheit hervorrufen könnte. Beide Discounter die denkbar schlechtesten Arbeitgeber. (22. Februar 2005)
Zusammenarbeit in den
UNI Netzwerken Die österreichische Mitgliedsorganisation von UNI, GPA, will Dialog und Kooperation stärken, um die ernsthaften Probleme bei den Arbeitsverhältnissen im multinationalen Einzelhandelsunternehmen Billa-Rewe zu lösen. Dazu wurde eine besondere Arbeitsgruppe aufgestellt, die die Probleme angehen, die Manager schulen und die Situation korrigieren soll. Der neue GPA Präsident Wolfgang Katzian (rechts) betonte die Notwendigkeit an aktiver internationaler Zusammenarbeit zur Verteidigung von Arbeitnehmerrechte in multinationalen Unternehmen. Er möchte die Netzwerke von UNI nutzen und die internationale Dimension einbringen, unter Beachtung der ermutigenden Erfahrungen aus der Arbeit im UNI Handel Rewe-Billa Netzwerk. (22. Februar 2005) Mehr dazu
Wieder einmal zeigt der
deutsche Discounter sein wahres Gesicht: Lidl hat wieder einmal sein wahres Gesicht gezeigt. Lebensmittelzeitung, die führende Wochenzeitung für den Handel, berichtet, dass der deutsche Harddiscounter seine tschechischen Verkäuferinnen dazu gezwungen hat, während der Monatsperiode ein sichtbares Stirnband zu tragen. Wie berichtet, wurde diese Methode auch den Arbeitnehmerinnen in Polen auferlegt, was wiederum die Vermutung erhärtet, dass das Management in Deutschland davon Kenntnis gehabt und die Vorgehensweise abgenickt haben muss. 31.8.2004
Britische Ladenmanager werden ausgebeutet: Viele britische Ladenmanager und Abteilungsleiter, unter dem Druck, Ziele zu erreichen und Profitspannen anzukurbeln, weisen normalerweise ausserordentlich hohe Arbeitssunden vor, was ihre Gesundheit, ihre Sicherheit und ihr Familienleben gefährdet. 31.8.2004
Metro stellt Prinzipien
über globale Partnerschaft auf: Sozialdialog und die europäischen Arbeitsbeziehungen bei dem deutschen Handelsmulti spielen. Die Nummer Drei der Welteinzelhändler, die Metro Group, hat UNI Handel als seinen Europäischen und Weltgewerkschaftspartner anerkannt. "Im Rahmen des sozialen Dialoges auf der internationalen Ebene, sind die Dachorganisationen der nationalen Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften im Handel die externen Partner der Metro Group ", lautet die Erklärung der Metro. 5.8.2004 Mehr als 400 Menschen starben hinter verriegelten Türen:Feuer in Paraguay wirft Fragen über die Sicherheit in Einkaufszentren auf Ein Feuer in einem Einkaufszentrum in Asuncion, Paraguay, kostete am vergangenen Sonntag mehr als 400 Menschen das Leben. Weit über die Hälfte der Opfer waren Angestellte des Supermarktes. 6.8.2004 UNI Handel und Tesco arbeiten gemeinsam an einer Lösung des Konflikts zur Gewerkschaftsanerkennung in der TürkeiDer führende britische Einzelhandelsmulti Tesco und die türkische Mitgliedsorganisation von UNI Handel, Tez-Koop-Is, sind miteinander in einen Konflikt um Gewerkschaftsanerkennung in den türkischen Unternehmensfilialen geraten. Der Handelsgewerkschaft war die Anerkennung durch die Behörden zugesichert worden, nachdem sie mehr als die Hälfte der Belegschaft als Mitglieder gewonnen hatte. Tesco hatte gegen diese Entscheidung auf verschiedenen Grundlagen Rechtsmittel eingelegt. Das Gerichtsverfahren läuft derzeit. 6.8.2004 Lenkungsgruppe traf sich in Sarajevo:UNI-Europa Handel hat weitere Unterstützung für Projektaktivitäten in Bosnien und Herzegovina zugesagt
Während eines kürzlichen Treffens in Sarajevo sprach sich die Lenkungsgruppe von UNI Europa Handel für eine fortlaufende Unterstützung für die Projektkooperation mit der Handelsgewerkschaft von Bosnien und Herzegovina (CTUBiH)aus. Die Gewerkschaft, mit Sitz in Sarajevo, vertritt die Interessen von mehr als 6.000 Arbeitnehmern, die alle in der Nachkriegszeit ab 1997 beigetreten waren. Mit Hilfe der Mitglieder in den Nordischen Ländern und vielen anderen, hat UNI Handel die bosnischen Handelsangestellten aktiv während der Wiederaufbauzeit und der Phase des wirtschaftlichen Umstrukturierungsprozesses begleitet. 24.6.2004 Arbeitnehmerrechte wiegen schwerer als die Profitinteressen der Unternehmen:Bundesverfassungsgericht in Deutschland entscheidet über Verfassungsmässigkeit der Ladenschlussgesetze und weist die Klage der Metro zurück Geschäfte in Deutschland werden an Sonntagen weiterhin geschlossen bleiben. In seiner Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht in der vergangenen Woche erklärt, dass die gesetzlichen Beschränkungen zu den Ladenöffnungszeiten verfassungsmässig sind. Kaufhof, die Warenhauskette der Metro, hatte das Gesetz angefochten und behauptet, dass es ihre Rechte verletze, indem es sie in der Konkurrenz mit Tankstellen und Geschäften an Bahnhöfen benachteilige. 14.6.2004 "Wiener Dialog" intensiviert Zusammenarbeit zwischen HandelsgewerkschaftenAm letzten Freitag trafen sich erneut die Länder, die sich auf Initiative unserer österreichischen Mitgliedsorganisation GPA unter dem Namen "Wiener Dialog" zur Herausstellung gemeinsamer Interessen zusammengefunden hatten. Die Handelsgewerkschaften von Kroatien, Slowenien, Ungarn, der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik, Österreich und Deutschland hatten auf ihrem dritten Treffen im Dezember 2003 nicht nur einen Ländervergleich über die derzeitige Situation im Handel gezeichnet, sondern sich ganz konkret auf gemeinsame, grenzüberschreitende Ziele und Aktivitäten für das kommende Jahr geeinigt. Nun wurde auf dem Arbeitstreffen die tatsächliche Umsetzung des Programms beschlossen. Mehr dazu (26.01.2004) Handelsgewerkschaft
erreicht beispielloses Vorzeigeresultat:
Gefängnis oder Laden? Wal-Mart ist wieder da: Dieser Bericht zeigt uns, wie gefährlich das Leben im Einzelhandel sein kann, sagt John Hannett von USDAW Fast 50 Läden waren im Jahr 2002 das Ziel bewaffneter Raubüberfälle auf britische Genossenschaftsläden und es gab einen 39%-igen Anstieg der Anzahl von physischen Angriffen auf Mitarbeiter, wie ein neuer Bericht nun belegt. Mehr dazu (19.1.2004)
Schwedens überaus erfolgreicher Kleidungseinzelhändler H&M hat mit UNI / UNI Handel eine Vereinbarung über Arbeitnehmerrechte geschlossen. Die Vereinbarung, in der das Unternehmen sein volle Anerkennung der fundamentalen Arbeitsstandards und seiner sozialen Verantwortung bestätigt hat, wurde gestern in Genf unterzeichnet. Mehr dazu (15.1.2004)
EuroCommerce und
UNI-Europa Handel unterschrieben Gemeinsame Erklärung: Europäischer Handel sollte sich in Richtung qualitäts- und kundenorientierter Dienstleistungen entwickeln, durch kompetentes Personal, unter sicheren und guten Beschäftigungsbedingungen. Eine bedeutende Konferenz über den Zusammenhang zwischen der sozialen Verantwortung der Unternehmen und den Beschäftigungsbedingungen der Handelsangestellten fand im November 2003 in Brüssel statt. Am Ende der Konferenz unterzeichneten die Sozialpartner eine Gemeinsame Erklärung über die Soziale Verantwortung der Unternehmen. Mehr dazu (13.1.2004) Jede Minute des Arbeitstages wird ein Ladenarbeiter im Vereinigten Königreich angegriffen 2002 wurden mehr als 16 000 Ladenangestellte überfallen, beinahe 49 000 wurde mit Gewalt gedroht und 70 000 wurden verbal angegriffen. Diese Zahlen werden als Unterschätzung beurteilt, da viele Übergriffe nicht gemeldet werden. Mehr dazu (13.1.2004)UNI Handel und H&M haben Vereinbarung über Gewerkschaftsrechte getroffen H & M Hennes & Mauritz AB, das multinationale Einzelhandelsunternehmen mit ca. 950 Läden in 18 Ländern und 40 000 Angestellten und die internationale Gewerkschaftsorganisation UNI, Union Network International, mit 15 Millionen Mitgliedern in 900 Mitgliedsorganisationen in 140 Ländern haben eine Vereinbarung über ihre gemeinsame Zusammenarbeit zur Wahrung und Förderung der fundamentalen Arbeitnehmerrechte an allen H&M Arbeitsplätzen weltweit, getroffen. Mehr dazu (13.1.2004) UNI Handel und ver.di öffnen Türen: Der deutsche Handelsmulti Metro etabliert sich als Marktführer im russischen Einzel- und Gorsshandel. Innerhalb weniger Jahre will das Unternehmen Tausende Arbeitnehmer in seinen cash & carry Grosshandelsmärkten und der Real.- Verbrauchermarktkette beschäftigen. UNI Handel und der Fachbereich Einzelhandel der deutschen UNI Mitgliedsorganisation ver.di haben eine grössere Konferenz in Moskau ausgerichtet, um die Organisierungsarbeit in Metro in Russland zu intensivieren. Mehr dazu (13.1.2004)
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Europäischer Lidl Aktionstag für bessere Arbeitsbedingungen 14.03.2007 Tengelmann Manager: Wir werden die tschechischen Säue schon schuften lehren 14.08.2006 Organisierung der Wal-Mart Arbeitnehmer in China ist nicht aufzuhalten 08.08.2006 Wal-Mart verliert durch Fiasko in Deutschland 4.5 Milliarden Dollar 08.08.2006 Wal-Mart wirft in Deutschland das Handtuch - Sozialdumping zahlt sich nicht aus 07.08.2006 Österreichs GPA fordert gemeinsame Betriebsräte für Einkaufszentren 20.07.2006 Südafrikanische Handelsangestellte beziehen Streikposten vor Shoprite Checkers 20.07.2006 HK Dänemark forderte wirksame Unternehmens-verantwortung durch globales Abkommen mit UNI Handel 29.06.2006 UNI Handel schliesst Bündnis gegen Walmartisierung 29.06.2006 Sicherheitsrisiko? Schwedischer Bauexperte fürchtet, Dächer der Lidl-Läden könnten nassem Schnee nicht standhalten (24.01.2006) Wal-Mart streckt nach Verkehrsunfall die Finger nach Geld für Behandlung von schwerbehinderter Mutter (24.01.2006) Lidl Schwarzbuch von UNI Handel und ver.di auf englisch herausgegeben (21.12.2005) Lidl treibt den Handel in Kroatien zu gemeinsamen Schutzaktionen der Unternehmer und Arbeitnehmer (21.12.2005) Real erkennt türkische Handelsgewerkschaft an und stellt damit Tesco in zweifelhaftes Licht (12.08.2005) Wie Wal-Mart: Lidl schliesst den Laden, dessen Arbeitnehmer am Streik von ver.di teilgenommen hatten (09.08.2005) Wal-Mart konnte bei der Anhörung zum Rechtsstreit wegen Diskriminierung nicht überzeugen (09.08.2005) Carrefour Korea auf Kollisionskurs mit Gewerkschaft - UNI Handel bemüht sich um Lösung (09.08.2005) Wal-Mart wusste über Diskriminierungen Bescheid, unternahm aber nichts (03.08.2005) Ver.di stellt in Berlin ihre neue Lidl-Zeitung "Schwarz-Markt" vor (24.03.2005) Lidl Tarifvertrag in Norwegen - Unterdrückung von Arbeitnehmern in Deutschland geht weiter (24.03.2005) Noch vor dem drohenden Markteintritt rüstet kroatische Handelsgewerkschaft gegen den unerwünschten Lidl auf (23.03.2005) Nach Wal-Marts Sexverbot und der Einrichtung einer Infohotline bricht in Deutschland ein wahres Mediengewitter aus (17.03.2005) Deutsche Gewerkschafter besuchen über 1,000 Lidl und Schlecker Läden und informieren über Arbeitnehmerrechte (17.03.2005) Lidl wird in Schweden einmal mehr für sein miserables Arbeitgeberverhalten kritisiert (10.03.2005) Usdaw begrüsst Pläne für längeren Mutterschaftsurlaub und fordert gleichzeitig besseren Lohn (08.03.2005) Finnische Ladenangestellte wollen kürzere Öffnungszeiten (07.03.2005) Lidl soll Arbeitnehmer bis zur Krankmeldung treiben (07.03.2005) Lettische Lidl-Fahrer arbeiten in Schweden unter allerschlechteste Bedingungen (07.03.2005) Lidl blockiert Notausgänge und wird vom britischen Gericht mit Strafe belegt (23.02.2005) Wal-Mart bedroht deutschen Gewerkschaftern (23.02.2005) Lidl bietet in schwedischen Einzelhandel bei weitem die schlechteste Qualität (23.02.2005) Bevorstehender Schlacht der 'Mächte der Dunkelheit' - Lidl greift Schlecker mit Drogeriesortiment ein (23.02.2005) Britische Ladenmanager werden ausgebeutet- Rund um die Uhr arbeiten, um rund um die Uhr zu Öffnen 31.8.2004 Feuer in Paraguay wirft Fragen über die Sicherheit in Einkaufszentren auf 6.8.2004 Metro stellt Prinzipien über globale Partnerschaft auf 5.8.2004 Bundesverfassungs-
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