24.01.2006

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Lidl-Geschäfte Sicherheitsrisiko für Ladenangestellte und Verbraucher?
Schwedischer Bauexperte fürchtet, Dächer der Lidl-Läden könnten nassem Schnee nicht standhalten

Viele Läden von Lidl könnten zum ernsthaften Sicherheitsrisiko für die Belegschaft und Verbraucher werden. In Schweden warnte ein Experte, dass alle Ladendächer eventuell den nassen Schnee nicht tragen könnten. Zu Jahresbeginn brach in Ostrava, in der Tschechischen Republik, das Dach eines Lidl-Geschäftes zusammen. Die Tragödie ereignete sich zwar in den späteren Abendstunden, Arbeitnehmer und Kunden waren aber noch im Laden. Eine Frau wurde verletzt. Eine grössere Katastrophe konnte dennoch verhindert werden.

Nur wenige Tage zuvor waren zwölf Menschen in Deutschland ums Leben gekommen, als das Dach einer Eishalle in Bad Reichenhall unter der schweren Last einer Schneedecke eingebrochen war.

Ein Bauexperte, der kürzlich vom schwedischen Fernsehen interviewt worden war, behauptete, dass die Dächer bei Lidl zu schwach seien, um grosse, nasse Schneemassen auszuhalten. Tatsächlich mussten Geschäfte von Lidl in Skövde und Mariestad in Schweden nun schliessen, als die Dachkonstruktionen durch Schneelasten beschädigt wurden. An vielen weiteren schwedischen Orten sind die Behörden bereits beunruhigt, dass das gleiche Problem in den Lidl-Läden ihrer Ortschaften festgestellt werden könnte.