6. 8. 2004

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Handel

 

UNI Handel und Tesco arbeiten gemeinsam an einer Lösung des Konflikts zur Gewerkschaftsanerkennung in der Türkei

Der führende britische Einzelhandelsmulti Tesco und die türkische Mitgliedsorganisation von UNI Handel, Tez-Koop-Is, sind miteinander in einen Konflikt um Gewerkschaftsanerkennung in den türkischen Unternehmensfilialen geraten. Der Handelsgewerkschaft war die Anerkennung durch die Behörden zugesichert worden, nachdem sie mehr als die Hälfte der Belegschaft als Mitglieder gewonnen hatte. Tesco hatte gegen diese Entscheidung auf verschiedenen Grundlagen Rechtsmittel eingelegt. Das Gerichtsverfahren läuft derzeit.

UNI Handel hat Tesco auf seine Verpflichtungen durch die IAO Arbeitskonventionen über Koalitionsfreiheit, sowie die OECD Richtlinine über multinationale Unternehmen verwiesen. Diese Normen verpflichten das Unternehmen zu akzeptieren, dass sich die türkischen Arbeitnehmer organisieren und zudem in guter Absicht Tarifverhandlungen zu führen.

UNI Handel hat von Tesco auch Zurückziehung der Klage gefordert

Der soziale Dialog zwischen Tesco und UNI Handel, unter unterstützender Beteiligung der britischen Handelsgewerkschaft USDAW, ist gut etabliert. In verschiedenen Ländern entstand daraus eine Entwicklung eines Dialoges zwischen der Geschäftsleitung und den Gewerkschaftenm wie auch zu konstruktiven Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. In Polen und Ungarn hat UNI Handel aktiv an Verhandlungen teilgenommen, die zum Abschluss von Sozialpartnerschaftsvereinbarungen führten.

Im Vereinten Königreich ist das Partnerschaftsabkommn zwischen Tesco und USDAW bahnbrechend und wird von beiden Partnern als Erfolg gewertet. USDAW verfügt über eine starke Mitgliedschaft in diesem Unternehmen, welches rund 200 000 Arbeitnehmer im Vereinten Königreich beschäftigt.

Gespräche twischen Tesco und UNI Handel sollen nun zu einer Lösung des Konflikts in der Türkei beitragen.