03.08. 2005
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Arrogante Wortwahl,
dürftige Argumentation: Wal-Mart konnte bei der Anhörung zum Rechtsstreit wegen Diskriminierung nicht überzeugen Wal-Mart scheint Schwierigkeiten zu haben, den Ausschuss von US-Berufungsrichtern zu überzeugen, dass das Unternehmen Arbeitnehmerinnen nicht systematisch diskriminiere. In ersten Presseberichten über die gestrige Anhörung vor dem Berufungsausschuss in San Francisco heisst es, dass der Einzelhandelsriese aus Bentonville nicht glaubwürdig auftreten konnte. Die Richter rügten die Anwälte des Unternehmens als arrogant, als diese den Richter der ersten Instanz kritisierten, der zuerst dem Antrag der Arbeitnehmerinnen auf Status der Sammelklage stattgegeben hatte. Wal-Mart ging gegen diese Entscheidung in Berufung, die zusätzlich zu den sechs Arbeitnehmerinnen, die ursprünglich Klage erhoben hatten, weitere 1.5 Millionen ehemalige und gegenwärtige Arbeitnehmerinnen in einem gewaltigen Gerichtsverfahren beträfe. Auf der gestrigen Anhörung, legten die Antragstellerinnen überzeugende Beweise dafür vor, dass Wal-Mart die weiblichen Angestellten tatsächlich systemathisch diskriminiert. Sie werden schlechter bezahlt und seltener in Managerpositionen befördert, zeigten die Klägerinnen. Wenn die Sammelklage aufrecht erhalten werden kann, und das wird nun immer wahrscheinlicher, könnte Wal-Mart zu Schadensersatzansprüchen verpflichtet werden, die in die Milliardenbeträge steigen. Dies wäre die grösste Sammelklage, die es in den Vereinigten Staaten je gegeben hat. |