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02/21/2002
Solidaritäts und Kampagnen Bulletin 02/2002

Solidarity Bulletin - Feb 2002 German.docSolidarity Bulletin - Feb 2002 German.pdf
    Jüngste Informationen über die argentinische Wirtschaftskrise
    UNI verfolgt aufmerksam die Entwicklungen in Argentinien. Das wirtschaftliche und politische Forschungszentrum (CEPR) hat eine Analyse der Ereignisse erstellt, die zur gegenwärtigen Finanzkrise im Land geführt haben. Siehe unter: http://www.union-network.org/uniindep.nsf/4e36123c6ddb05b7c12568f000341550/a4bfcf59618f601bc1256b5e003b51d7?OpenDocument

    Palästinensisches Gewerkschaftsgebäude
    UNI hat Informationen erhalten, dass ein dem Allgemeinen Palästinensischen Gewerkschaftsbund gehörendes Gebäude während eines Angriffs der israelischen Abwehrtruppen schwer beschädigt wurde. In einem Schreiben an den israelischen Premierminister besteht UNI darauf, dass die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden und die Gewerkschaft entschädigt wird.

    Nordirischer Postangestellter ermordet
    Die CWU (UK) hat der UNI mitgeteilt, dass in Nordirland am frühen Morgen des 12. Januar 2002 ein Postangestellter auf seinem Arbeitsweg ermordet wurde. Auf den 20-jährigen Daniel McColgan wurde mehrere Male geschossen. Die „Red Hand Defenders“ (eine Deckorganisation der Ulster Defence Association UDA) und die LVF (Loyalist Volunteer Force) bekannten sich zu dieser Tat. UNI-Generalsekretär Philip Jennings erklärte hierzu: „Wir fordern die Regierung und Consignia auf, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, um Postangestellte, die neuen Zielscheiben, zu schützen. Arbeitnehmer müssen in der Lage sein, ihre Arbeit ohne Furcht vor tätlichen Angriffen, Repressalien oder Drohungen zu verrichten.“ Weitere Informationen sind abrufbar unter http://www.union-network.org/uniindep.nsf/4e36123c6ddb05b7c12568f000341550/312de778f93048fac1256b410048d8cb?OpenDocument

    Cable & Wireless - Panama
    Das Sindicato Nacional de Trabajadores de Cable & Wireless in Panama hat UNI informiert, dass der Arbeitgeber Cable & Wireless illegal Arbeitnehmer entlässt, womit der Kollektivvertrag verletzt wird. UNI-Generalsekretär Philip Jennings erklärte: „Cable & Wireless hat den gültigen Kollektivvertrag missachtet, und eine solche Missachtung werden wir nicht dulden. UNI wird die notwendigen Schritte in die Wege leiten, damit dieser in gutem Glauben unterzeichnete Vertrag nicht verletzt wird.“ Mehr hierzu unter:
    http://www.union-network.org/uniindep.nsf/4e36123c6ddb05b7c12568f000341550/4845dc7e5d4eaccac1256b43004c5e91?OpenDocument

    Italienischen Postangestellten droht Entlassung
    In Italien wurden Disziplinarverfahren gegen eine große Zahl von Postangestellten eingeleitet. Sie laufen Gefahr, entlassen zu werden, nur weil sie aufgrund von Umstrukturierungsplänen (Arbeitsplatzabbau) bei der Poste Italiane S.p.A. für grundlegende Gewerkschaftsrechte an ihrem Arbeitsplatz kämpfen. Poste Italiane S.p.A. hat auch rechtliche Schritte gegen Herrn Marco Bianchi, den Regionalsekretär von Mantua der Gewerkschaft SLP-CISL (eine unserer Mitgliedsorganisationen in Italien), eingeleitet. Poste Italiane S.p.A. fordert eine Schadensersatzleistung in Höhe von 206'000 Euro. Die UNI hat das als extrem zu bezeichnende Verhalten der Poste Italiane S.p.A. verurteilt und ein Schreiben an den Minister für Kommunikation, Herrn Maurizio Gasparri, gesandt, in dem dieser aufgefordert wird, alle Disziplinarmaßnahmen unverzüglich zurückzunehmen.

    UNI protestiert gegen Entlassungen im Kongo
    Die UNI-Mitgliedsorganisation in der Demokratischen Republik Kongo, die Fédération Nationale du Personnel des PTT (FNPTT), steht in anhaltenden Auseinandersetzungen mit der Regierung über Lohnzahlungen, die bereits 19 Monate im Rückstand sind. Nicht nur, dass dies eine völlig unannehmbare Situation ist, die bereinigt werden muss, sondern die Regierung hat darüber hinaus sieben führende Gewerkschaftsfunktionäre suspendiert, die an einer gerechtfertigten Protestaktion teilgenommen hatten. Weitere Informationen unter http://www.union-network.org/UNIsite/In_Depth/Solidarity/Solidarity.html

    Kinkos greift Arbeitnehmerrechte an
    Die US-Textbearbeitungskette Kinkos verfolgt neuerdings eine offen gewerkschaftsfeindliche Beschäftigungspolitik, mit der sie die Gewerkschaftsbewegung zu schwächen versucht. Sie geht sogar so weit, zu bestimmen, was die Beschäftigten während ihrer Arbeitszeit lesen, hören und diskutieren dürfen. Es ist auch verboten, von der Geschäftsleitung nicht genehmigte Druckerzeugnisse bei sich zu führen oder mit Kollegen über die Gewerkschaft oder irgend ein anderes, dem Unternehmen nicht genehmes Thema zu sprechen. Der UNI-Sektor Graphik steht mit der zuständigen Gewerkschaft in Verbindung, um herauszufinden, was gegen diese Missstände unternommen werden kann.


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